Start Medikamenten-Kühltransporte Aus dem Schweizer Markt
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Was wir gesehen und gehört haben ..

 

Spital F schickt Kühlware im Wert von über 10‘000 CHF ans Spital B. Dies geschieht per Mondexpress, welcher in diesem Fall jedoch „2 Monde“ dauert. Die Post verweist auf die maximale Schadensbegrenzung von 1‘000 bei Kühltransporten. Das Spital A trägt den Schaden.

Spital K schickt notfallmässig per Kurier eine selten gebrauchte und teure Medikamentenampulle in die Westschweiz. Sauber verpackt und mit richtiger Temperatur kommt es im Spital C an. Dort folgt der Schock: Visuell deutet alles auf ein zwischenzeitliches Anfrieren der Ampulle hin. Sie wurde nicht eingesetzt und die Behandlung entfiel. Wer den Schaden trug, ist uns nicht bekannt.

Die Firma XYZ-ABC schickt 10 Ampullen im Wert von 8‘500 CHF ans Spital M. Bestellt hat diese Ware jedoch das Spital XY, welches in der Adressliste eine Zeile tiefer steht. Bemerkt wird der Irrtum durch die Reklamation des Spital XY, welches keine Ware erhalten hat. Die Firma bittet die Spitalapothekenleitung des Spital M die Kühlware ans andere Spital zu schicken, was diese jedoch aus Qualitätsgründen verweigert. Ob und unter welchen Bedingungen eine Lösungen gefunden wurde, lasse ich offen.

Grossist XY zeigte uns die Versandabteilung: interessiert beobachten wir das Verpacken von Kühlware: in grosse professionelle Kühlboxen kommen Kühlelemente der richtigen Grösse und richtigen Temperatur. Styropor-Füllmaterial in Raumtemperatur wird raumfüllend hinzugegeben und die einzelne Medikamentenpackung inmitten des warmen Füllmaterials platziert. Wetten, dass der Inhalt der OP über 8 Grad beträgt, bevor die Kälte der Kühlelemente bis zur OP vordringt?